Kendo

Kendo ist Kampfkunst, Sport, aber auch Lebenseinstellung. Die Idee, die hinter Kendo steckt, ist den menschlichen Charakter durch Anwendung der Prinzipien des Schwertes zu schulen. Sich im Umgang mit Schwert zu üben, bedeutet also nicht nur, die Techniken des Schwertkampfes zu erlernen, sondern auch einen Weg zu beschreiten, der Überwinden und über sich selbst hinaus wachsen zum Ziel hat.

Trainingszeiten

 ÜbungsleiterZeitenSportstätte
Kendo Training







Andreas Spieleder
Julia Spieleder
Regina Stutz
Norbert Hasenkopf




Mittwoch
18:30 - 20:30



Donnerstag
19:30 - 22:00

Turnhalle FOS/BOS
Mittererstraße 1
94032 Passau

 

Turnhalle FOS/BOS,
Mittererstraße 1,
94032 Passau

Wer Zeit und Lust hat, kann gerne zu einem unverbindlichen und kostenlosen Probetraining vorbeikommen (wenn möglich bitte vorab per Mail ankündigen, Ansprechpartner: Andreas Spieleder)

Training

Das Training ist für alle Interessierte offen, ob alt oder jung, schwach oder stark, Mann oder Frau! Kendō kann allen helfen sich besser zu fühlen oder besser zu bewegen. „Der Weg des Schwertes“, soll neben den sportlichen Aspekten auch Werten wie Selbstbeherrschung, Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen, Respekt und Fairness im gemeinsamen Miteinander vermitteln. Dies ist nicht zuletzt ein Grund dafür, warum Kendō Pflichtsportart bei der japanischen Polizei ist. Wer dennoch im Zweifel über seine körperliche Eignung ist, sollte vorher mit seinem Hausarzt, oder mit dem Übungsleiter vor Ort sprechen.

Geschichte

Kendo (ken=Schwert und do=Weg) ist die moderne Interpretation des ursprünglichen Kenjutsu, dem japanischen Schwertkampf. Kendo kann jeder von uns anders auffassen. Aus diesem Grund ist Kendo als Kampfkunst, Sport, aber auch als eine Lebenseinstellung zu verstehen.

Das ursprüngliche Kendo entstand in Japan im frühen Mittelalter. Seit dem 12. Jahrhundert war das Katana die Hauptwaffe der alten japanischen Kriegerkaste, der sogenannten Samurai. Das Katana selbst entstand aus dem lang Schwert, dem Tachi, und wurde ab Ende des 14. Jahrhundert traditionell von den Samurai verwendet. Erst aus der Not heraus, wurde schließlich im 18. Jahrhundert, das Shinai und die ersten Vorläufer der Trainingsrüstung geschaffen. Der Grund dafür war die stark gestiegene Zahl der Verletzungen mit scharfen Schwertern- oder den Holzschwertern.

Die Idee, die hinter Kendo steckt ist, den menschlichen Charakter durch Anwendung der Prinzipien des Schwertes zu schulen. Sich im Umgang mit Schwert zu üben, bedeutet also nicht nur, die Techniken des Schwertkampfes zu erlernen, sondern auch einen Weg zu beschreiten, der Überwinden und über sich selbst hinaus wachsen zum Ziel hat. Geist, Schwert und Körper bilden dazu eine Einheit (Ki- Ken- Tai- Ichi). Somit sind wir hier eng mit dem Zen – Buddhismus des alten Japans verbunden. Kendo, als Weg, verfolgt daher nicht nur die Techniken und Taktiken des Schwertkampfes, sondern auch die geistige Ausbildung des Menschen. Die Übenden sollen durch Kendo vor allem Charakterfestigkeit, Entschlossenheit und moralische Stärke erlangen.

Auch heute versuchen wir, neben dem körperlichen Training im Kendo auch mentale Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Entscheidungsfreudigkeit, Entschlossenheit, Konzentration, Aufmerksamkeit aber auch Respekt und Ehrfurcht vor den Mitmenschen zu fördern und weiterzuentwickeln. Wir möchten erwähnen, das Kendo heute fast weltweit praktiziert wird und zur Zeit schon mehr als 4500 Kenshi diese Sportart in Deutschland trainieren.

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